23. Mai  |
23. Mai
Kennst du bestimmt auch: Einmal die Packung aufgemacht, ratzfatz ist sie weggenascht. Geht mir vor allem bei meiner Lieblingssorte Sunny Crisp so, aber da ist es nicht so schlimm, die kann man ja nachkaufen. Aber meine selbstgemachte Sina-Schokolade bekomme ich so schnell nicht wieder. Die ist nämlich aus dem Schokoladenmuseum in Köln, wo man sich aus zig Zutaten seine persönliche Lieblingstafel zurechtmixen lassen kann.
Ich hätte dort stundenlang bleiben können, nicht nur wegen des vanillig-warmen Geruchs, sondern auch, weil ich diese gesamte Schokoladentafelproduktion überaus spannend finde. (Ich erspare dir hier jetzt ausführliche Details über Förderbänder und computergesteuerte Verpackungsanlangen, aber seitdem denke ich ernsthaft darüber nach, ob ich nicht eines Tages Maschinenbau studieren soll.) Aber leider wollten meine Eltern noch UNBEDINGT auf den Kölner Dom und als brave Tochter muss ich da natürlich mit.
Mühsam zu hinzuzufügen, dass ich mit meiner Schokowampe (es gab ja einen Schokobrunnen …) nur schweren Atems und mit tausend Pausen die 533 Stufen hochgekommen bin. Papa hat zum Schluss gekniffen, der Feigling, weil er unter Höhenangst leidet, dafür ist Leon, der kleine Stinker, hochgesprintet, als gäbe es oben – Schokolade!
Jetzt gönne ich mir einen letzten Bissen Sina-Schokolade und werde mal meine Rezeptekiste durchstöbern, wie ich selbst meine Schokolade kreieren kann. Aber vielleicht warte ich damit bis zum Winter und kümmere mich stattdessen lieber um SCHOKOLADEN-Eis?!
Liebe Grüße von eurer Schokoschnute SINA
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2008
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